3 Gründe warum dein Hund noch nicht entspannt alleine bleibt

warum-bleibt-hund-nicht-alleine-trennungsstress

Warum kann dein Hund noch nicht entspannt alleine bleiben? In diesem Blogbeitrag“ 3 Gründe warum dein Hund noch nicht entspannt alleine bleibt“ sehen wir und die drei häufigsten Gründe an, warum Hunde nicht lernen alleine zu bleiben.

 

Du kannst dir diese Folge auch als Podcast anhören:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Spotify. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Als Hundeelternteil kennst du vielleicht das Gefühl von Hilflosigkeit, schlechtem Gewissen, Sorge und Angst, wenn du die Tür schließt und dein Hund alleine bleiben muss, obwohl du weißt, das er sich die Seele aus dem Leib bellen wird. In manchen Situationen fehlt vielleicht die Hundebetreuung und dennoch müssen wir los und Besorgungen erledigen.

Vielleicht hast du auch schon einiges ausprobiert, wenn es um das entspannte Alleine Bleiben geht: Rein- und Rausschleichen, mit Futter ablenken, die Hundebox, u.v.m…  Doch was, wenn dein Hund einfach nicht entspannt alleine bleiben kann? In diesem Blogbeitrag erfährst du die drei Hauptgründe, warum dein Hund Schwierigkeiten mit dem Alleinsein hat, und wie du ihm dabei helfen kannst, sich sicher und geborgen zu fühlen, auch wenn du mal nicht da bist.

 

1. Grund: Trennungsstress – Ein weit verbreitetes Problem

Einer der Hauptgründe, warum Hunde nicht alleine bleiben können, ist Trennungsstress. Dieser Zustand ist mehr als nur Unbehagen – es ist eine tiefe Angst, Frustration und Trauer, die dein Hund empfindet, wenn du nicht da bist. Aber woher kommt dieser Trennungsstress? Es gibt verschiedene Ursachen:

  • Mangel an Erfahrungen: Viele Hunde haben nie gelernt, selbstständig zu handeln. Dies kann zu erlernter Hilflosigkeit führen.
  • Traumatische Erlebnisse: Traumata, sei es während des Alleinseins oder in der Vergangenheit, können tiefgreifende Auswirkungen haben.
  • Plötzliches Alleine Bleiben: Eine abrupte Änderung in der Routine kann deinem Hund schwerfallen und Trennungsstress auslösen.
  • Änderungen im Umfeld: Wechsel in der Familie, Umzug oder veränderte Arbeitszeiten können Stress auslösen.
  • Falsches Training: Nicht jede Trainingsmethode ist hilfreich und kann sogar kontraproduktiv sein.
  • Neue Lebensphasen: Ähnlich wie Menschen, durchlaufen auch Hunde verschiedene Lebensphasen, die Anpassungen erfordern.

Wenn dein Hund an Trennungsstress leidet, ist das klassische Alleine-bleib-Training oft nicht ausreichend. In solchen Fällen hilft dir eine speziell darauf ausgerichtete Trainingsmethode, wie in meinem Programm Happy @Home. Wenn du mehr zu meinem online Programm erfahren möchtest, schau gerne mal hier vorbei *klick*.

 

2. Grund: Falsche Trainingsmethoden – Was du vermeiden solltest

Ein weiterer Grund für die Schwierigkeiten deines Hundes könnte in den angewandten Trainingsmethoden liegen. Einige gängige Praktiken können Trennungsstress verstärken:

  • Den Hund in eine Box sperren: Dies kann bei deinem Hund Gefühle von Angst und Hilflosigkeit auslösen und ist noch dazu lt. Tierschutzgesetz Verboten.
  • Rein- und Rausschleichen: Dies kann bei deinem Hund (sobald er merkt, dass du verschwunden bist) extremen Stress und Angst auslösen. Zusätzlich ist bei dieser Trainingsmethode kein Lernen möglich.
  • Ignorieren des Bellens: Nicht zurückzukommen, wenn der Hund bellt, kann Stress und Angst verstärken und schädigt eure Mensch-Hund-Bindung. Stell dir das so vor: dein Hund „schreit“ um Hilfe und niemand kommt.

Stattdessen empfehle ich Methoden, die auf bedürfnisorientiertem Training, Vertrauen und Sicherheit basieren. Mein 0€ Video-Training bietet hierzu wertvolle Einblicke und Techniken. Hier kommst du zum Video-Training *klick*!

 

 

3. Grund: Mindset – Deine Einstellung zählt

Zuletzt solltest du auch dein eigenes Mindset betrachten. Viele Hundebesitzer haben Bedenken, ob ihr Hund überhaupt alleine bleiben kann. Negative Gedanken wie „Mein Hund kann das nicht lernen“ oder „Bei mir funktioniert das eh nicht“ sind nicht nur demotivierend, sondern können sich auch auf deinen Hund übertragen (=Stimmungsübertragung). Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und Handlungen – und die unserer Hunde. Grund dafür ist die Stimmungsübertragung, die zwischen dir und deinem Hund stattfindet.

Was ist Stimmungsübertragung genau?

Die Stimmungsübertragung zwischen Mensch und Hund ist ein faszinierendes Phänomen, das durch die sogenannten Spiegelneuronen im Gehirn erklärt werden kann. Diese Neuronen sind dafür verantwortlich, dass wir die Emotionen und Handlungen anderer nachempfinden können. Wenn ein Hund beispielsweise seine Hundeeltern beobachtet, aktivieren die Spiegelneuronen im Gehirn des Hundes ähnliche Bereiche, als würde der Hund selbst diese Emotionen oder Handlungen erleben. Dies führt zu einer Art emotionaler Ansteckung, bei der Hunde oft die Stimmungen ihrer menschlichen Begleiter spiegeln. Wenn ein Besitzer also ängstlich oder gestresst ist, kann der Hund diese Emotionen aufnehmen und in seinem Verhalten widerspiegeln. Diese tiefe, emphatische Verbindung zeigt, wie eng Mensch und Hund miteinander verbunden sind und wie wichtig es ist, dass wir als Hundeeltern unsere eigenen Emotionen im Umgang mit unseren treuen Gefährten berücksichtigen.

Genau deshalb beschäftigen wir uns in Happy @Home nicht nur mit dem Stress deines Hundes, sondern auch mit dir als HundehalterIn. Happy @Home ist ganzheitlich aufgebaut und wir tauchen auch tief in dein Mindset, sowie die Mensch-Hund-Bindung ein. Hier findest du alle Infos zu Happy@Home.

 

Fazit: 3 Gründe warum dein Hund noch nicht entspannt alleine bleibt

Das entspannte Alleine Bleiben ist eine Fähigkeit, die dein Hund lernen kann, aber es erfordert Geduld, Verständnis und die richtige Herangehensweise. Indem du die Ursachen von Trennungsstress verstehst, unangemessene Trainingsmethoden vermeidest und eine positive Einstellung bewahrst, kannst du deinem Hund helfen, sich beim Alleinsein sicher und entspannt zu fühlen. Denke daran, dass jeder Hund individuell ist – was für einen funktioniert, muss nicht unbedingt für einen anderen passen. Bleibe geduldig und liebevoll, und du wirst sehen, wie dein Hund mit der Zeit lernt, auch ohne deine Anwesenheit glücklich und entspannt zu sein.

Weiterführende Blogbeiträge:

Trennungsstress beim Hund erkennen 

Was ist Trennungsstress eigentlich genau?

1:1 Trennungsstress Coaching: Ich begleite dich individuell & intensiv auf dem Weg zum entspannten Hund alleine Zuhause.

Happy @Home: Mein begleitendes online Programm, damit dein Hund lernt entspannt alleine zu bleiben.

 

Pin It – Teilen macht Freude ❤️

Teile diesen Beitrag, wenn er dir gefallen hat!

Mein 0 Euro Webinar

0 Euro Webinar

5 Fehler, die dein Alleine-Bleib-Training sabotieren!

Nach dem Webinar weißt du ganz genau, worauf es beim Alleine-Bleib-Training ankommt, welche Grundsteine du jetzt schon legen kannst und warum dein Hund trotz zahlreicher Versuche noch immer nicht alleine bleiben kann.

0 Euro Checkliste

In 30 Minuten READY für's Alleine-Bleib-Training
Checkliste-Alleine-Bleiben

Erfahre, wie du in 30 Minuten alle wichtigen Vorbereitungen für das Alleine-Bleib-Training erledigst und anschließend direkt mit dem Training startest.