Hundebegegnungen – 5 Praxistipps

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Wie du Hundebegegnungen zukünftig entspannt meistern kannst. Und welche Übungen du auch ohne HundetrainerIn ausprobieren kannst.

Hundebegegnungen sind für die meisten Hunde ein schwieriges Thema. Manchmal liegt es daran, dass der Hund eine schlechte Erfahrung gemacht hat, viel öfter liegt es aber daran, dass wir Menschen nicht wissen, was bei einer solchen Hundebegegnung mit unserem Hund passiert. Um dir ein besseres Bild zu geben, habe ich in diesem Blogbeitrag meine 5 Tipps für dich zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen.

 

Tipp 1: Mit oder ohne Leine?

Eine gute Frage, denn Hundebegegnungen gibt es sowohl im Freilauf als auch (leider) an der Leine. Warum leider? Hunde können durch eine Leine keine normale Körpersprache zeigen, und lernen evtl. sogar ein Verhalten: Wenn ich nur genug an der Leine ziehe, komme ich an mein Ziel – und zwar zum anderen Hund. Das ist für uns Hundeeltern ein zweifaches Problem: dein Hund wird vermehrt in die Leine springen und an ihr ziehen, wenn er andere Hunde sieht und der andere Hund wird möglicherweise auf unseren Leinenzieher reagieren. Um solche unliebsamen Situationen zu vermeiden und auch euren Hund vor Aggression oder einem Hund zu schützen, der keinen Kontakt zu Hunden haben möchte und dies dann auch durch zB. Beißen zeigt, empfehle ich immer: Hundekontakt im Freilauf = Ja, wenn erwünscht. Hundekontakt an der Leine = ein absolutes Tabu!

 

Tipp 2: Lerne die Körpersprache von Hunden

Nun fragst du dich vielleicht, wie du im Freilauf erkennen kannst, ob der auf euch zukommende Hund wohlgesonnen ist, oder sich ob ein Spiel unter Hunden noch freundlich von statten geht. Dafür lohnt es sich die Körpersprache des Hundes genauer zu lernen. Eine rundum-Einschulung zur Körpersprache bei Hunden erhältst du in all meinen online Programmen (Happy @Home für’s entspannte Alleine Bleiben aber auch Happy @Work die Ausbildung zum Bürohund) aber auch in meinem Webinar „Leinenpöbler“ dort gehen wir konkret auf die Körpersprache bei (Hunde-)Begegnungen ein. Sieh dir das Webinar gerne mal an *hier klicken*.  Übrigens ist auch bei Hundebegegnungen an der Leine das Wissen über die Körpersprache des Hundes sinnvoll. So erkennst du, in welchem Erregungszustand dein Hund bzw. der Hund gegenüber bist und kannst Distanz und Maßnahmen richtig setzen.

 

 

Tipp 3: Die richtige Distanz finden

Um eine Hundebegegnung sicher und ohne pöbeln oder ziehen meistern zu können, muss die richtige Distanz gefunden werden. Ein normaler Gehweg mit 1,10 Meter breite ist keine geeignete Distanz. Das zwei ungeübte Hunde hier entspannt aneinander vorbeigehen ist im seltensten Falle möglich. Suche daher die Distanz, bei der dein Hund (wieder) ansprechbar ist und/oder er Leckerlis annehmen kann. Das kann bei einigen Hunden sogar bis zu 100 Meter sein. Mach dich daher gefasst in Felder, Wiesen und Gestrüpp auszuweichen. Dein Hund wird es dir aber danken, denn genau durch solche Maßnahmen vermittelst du ihm Sicherheit und er lernt in Hundebegegnungen (auf lange Sicht) gelassener zu sein.

 

Übrigens kann die Wohlfühl-Distanz deines Hundes je nach dem entgegenkommenden Hund größer oder kleiner sein.

 

Tipp 4: Sprich mit dem/der anderen HundehalterIn

Bevor eine Hundebegegnung ansteht, ist es wichtig, sich besonders im Freilauf mit anderen HundehalterInnen abzusprechen. Das kannst du durch ein zurufen ganz einfach klären. Denn ganz oft gibt es Situationen wie:

  • Bei Fuß im Freilauf vs. Freilauf
  • Freilauf vs. Leine
  • Leine vs. Bei Fuß im Freilauf
  • uvm..

Daher müssen wir mit dem anderen Mensch-Hund-Team kommunizieren, denn den Worst-Case den wir in jedem Fall vermeiden möchten ist, dass ein freilaufender Hund mit unserem angeleinten Hund Kontakt hat. Daher immer mit dem anderen Mensch-Hund-Team sprechen. Manchmal wird es leider nicht funktionieren, da es immer sture Menschen geben wird, aber einen Versuch ist es allemal wert.

 

Hundebegegnungen an der Leine – was tun:

 

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Tipp 5: Loben und/oder Ablenken

Der Unterschied zwischen Lob und Ablenkungen bei Hundebegegnungen ist groß: Wenn du deinen Hund nur ablenkst, sodass er den anderen Hund gar nicht sieht ist das Management und kein Training!

Wenn du jedoch trainierst, mit deinem Hund die richtige Distanz gewählt hast (er also entspannt bleiben kann) und du ihn dann belohnst, lernt dein Hund Begegnungen entspannt zu meistern. Ein konkreter Trainingsplan dazu ist in meinem Webinar „Leinenpöbler“ enthalten. (hier klicken)

 

Eine konkrete Anleitung, um Hundebegegnungen entspannt zu meistern findest du in meinem Webinar! >> hier klicken

 

 

Fazit:  Hundebegegnungen?

Hundebegegnungen können eine Herausforderung sein, doch mit den richtigen Strategien lassen sich stressfreie Begegnungen meistern. Indem du die Körpersprache von Hunden lernst, die richtige Distanz findest und mit anderen Hundehaltern kommunizierst, förderst du entspannte Interaktionen. Das richtige und kleinschrittige Training in hilft deinem Hund, positive Assoziationen zu bilden.

Möchtest du tiefer in das Thema eintauchen und gezielte Lösungen für Leinenpöbler erlernen? Melde dich für das Webinar „Leinenpöbler“ an und starte den Weg zu entspannteren Spaziergängen mit deinem Hund! Hier anmelden

Alles Liebe,

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