➡️ Zu viel Auslastung für Hunde? - 2021 - Vollzeit4Beiner

Gibt es zu viel Auslastung für Hunde?

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Warum die Auslastung deines Hundes nicht alles ist und warum es sogar zu viel Auslastung geben kann!

 

Auslastung, Auslastung, Auslastung… Vielleicht kennst du das von diversen Internet-Foren, Facebook-Gruppen oder Instagram-Postings, immer und überall geht es um die (artgerechte) Auslastung unserer Hunde. Warum die Auslastung tatsächlich eine große Rolle spielt und wie du es aber auch übertreiben kannst, erfährst du in diesem neuen Blogbeitrag hier bei Vollzeit4Beiner deiner Hundeschule für berufstätige Hundeeltern.

 

Gibt es zu viel Auslastung für Hunde?

Ganz klar: ja, die gibt es! Denn dein Hund braucht noch vor regelmäßiger und artgerechter Auslastung vor allem eines: RuheUnser Hund benötigt täglich zwischen 17-20 Stunden Schlaf und Ruhepausen, dann kommen noch geistige und körperliche Auslastung, sowie Bewegung und Zuneigung hinzu.


Unser Hund benötigt täglich zwischen 17-20 Stunden Schlaf und Ruhepausen, geistige und körperliche Auslastung, Bewegung und Zuneigung.

Merke: Achte auf ein ausgewogenes Verhältnis und gönne deinem Hund genügend Ruhe. Vielleicht kann dein Hund von selbst nicht zur Ruhe kommen. Dann solltest du ihn dabei unbedingt unterstützen!

 

Unsere Aufgabe als Hundeeltern ist es, den Hund zur Ruhe zu bringen und ihm den nötigen Schlaf und Ruhephasen einzuräumen. Wenn dein Hund rund um die Uhr bespaßt wird und nicht zur Ruhe kommen kann, hast du ganz schnell einen hibbeligen Hund, der es nicht aushält 5 Minuten still und ruhig am Boden zu liegen. So ein Hund hat im weiteren Leben enorme Probleme sich im Alltag zu integrieren. Du kannst ihn dann zum Beispiel nicht in dein Lieblings-Café oder Restaurant mitnehmen. Darum ist noch vor der Auslastung besonders die Ruhe super wichtig.

 

Wenn du dich also fragst:

Wie viel Stunden am Tag sollte ich meinen Hund auslasten?

Rechne dir folgendes aus: Dein Hund benötigt zwischen 16 und 20 Stunden Ruhe am Tag. Daher hast du 4-8 Stunden pro Tag Zeit in denen dein Hund folgende Dinge erledigen sollte:

  • Fressen
  • Klogang
  • Bewegung
  • Zuneigung / Kuscheleinheiten
  • Spielen
  • geistige Auslastung
  • körerliche Auslastung
  • Hundetraining

 

Du siehst, es ist gar nicht so viel Platz für stundenlange Spaziergänge. Bevor du also pro Tag 4 Stunden mit deinem Hund spazieren gehst, nutze den Tag anders und fordere deinen Hund geistig. Zum Beispiel mit Fährtenarbeit, Suchspielen, Hundesport, Tricksen oder übe die Übungen deiner Hundetrainerin.

 

„Studien an Straßenhunden im Ausland z.B. Italien und Indien zeigen, dass Hunde nur ca. 12 % des Tages tatsächlich Wanderungen unternahmen, dabei sprechen wir allerdings nicht von langen ausgedehnten Spaziergängen über mehrere Kilometer, sondern die Tiere bewegen sich überwiegend am selben Ort.“ Sarah Mertes

Zu viel Auslastung für Hunde? Arten von Auslastung beim Hund

Hast du dir schonmal Gedanken gemacht, wie du deinen Hund jeden Tag konkret auslasten kannst? Wie du deinen Hund sowohl körperlich aber auch geistig fördern kannst? Ich hab dir hier ein 6 Beispiele notiert, durch die du dich für neue Auslastungs-Methoden inspirieren lassen kannst:

  1. Impulskontrolle
  2. Ruhe Übungen (Nicht vergessen: 16-20 Std. Ruhe am Tag!!)
  3. Grundkommandos trainieren
  4. Schnüffel- und Suchspiele
  5. Tricksen
  6. Dummy-Training

 

Mehr zum Thema Alltag mit Hund und Beruf findest du übrigens in meinem kostenlosen Guide! >> Jetzt downloaden!

 

Baue die tägliche Auslastung in deinen Alltag mit ein

Fordere deinen Hund besonders im Alltag. Denn wenn du die Auslastung in euren Alltag mit einbeziehst hast du mehrere Vorteile: du bist effizienter und die Auslastung bzw. das Training ist keine anstrengende Aufgabe mehr, sondern lässt sich bequem mit in den normalen Alltag integrieren. Der Vorteil für deinen Hund ist, dass er die neuen Kommandos oder Übungen direkt im Alltag anwendet. Und wie ihr wahrscheinlich schon von mir wisst, ist das genau das was wir wollen: Hundetraining mitten im Alltag, dort wo wir es brauchen!

 

Baue also Übungen, Kommandos oder Aufgaben bequem in deinen Alltag mit ein. Ich hab dir hier wieder einige Beispiele zusammengefasst:

  1. Ruhe Übung für deinen Hund während du dir im Badezimmer die Zähne putzt
  2. Impulskontrolle bevor dein Hund das „ok“ für sein Frühstück bekommt
  3. Während du dein Frühstück zubereitest, übst du ein paar Tricks mit deinem Hund
  4. Deine Kinder brauche Hilfe bei den Hausaufgaben? Kein Problem widme dich deinen Kindern und mache wieder eine Ruheübung mit deinem Hund.
  5. Du spielst mit deinen Freunden Monopoly, steh öfter auf und verstecke deinem Hund das Futterdummy, das er anschließend finden soll.

Solche Situationen gibt es jeden Tag unzählige Male. Werde also kreativ und versuche die Auslastung direkt in deinen Alltag zu integrieren.

 

Fragen und Tipps zur Auslastung für Hunde?

Hast du Fragen oder noch gute Tipps zu diesem Thema? Dann schreibe sie gerne in die Kommentare! Ich freue mich über dein Feedback!  Du willst noch mehr Infos zu den Themen Hundetraining, Karriere & Hund und Alltag mit Hund? Dann schau doch mal auf meinem Instagramkanal @vollzeit4beiner vorbei!

Alles liebe,

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PS.: Hat dir der Beitrag gefallen? Mehr solche Tipps findest du jetzt kostenlos in meinem neuen 12-seitigen Guide zum Thema Berufstätigkeit & Hund.

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